Teamwork 4.0

Aktualisiert: 3. Dez 2020

Haben Sie schon mal eine Delfinschule gemeinsam schwimmen sehen? Forscher gehen davon aus, dass Delfine ein kollektives Bewusstsein haben. Also Teamwork 4.0 - das Einbringen aller in ein gemeinsam kreiertes Gesamtbild. Und tatsächlich kann solch eine Art von Zusammenwirken besondere Ergebnisse bewirken. Wie viel mehr Zusammenarbeit sein kann als die Summe der Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder und welche Synergien und Potentiale man hier alles entdecken und heben kann...!?

Können Sie das von Ihrem Team behaupten? Dass alle an einem Strang ziehen, alles wirklich 'dabei' sind und allen - oder sagen wir mal dem Großteil -am Herzen liegt, an der Sache zu arbeiten und etwas wirklich Kreatives zu schaffen? Tatsache ist, dass manchen Menschen der Kamm schwillt, wenn man sie zur Teamarbeit 'verdonnert'. Das erlebe ich immer wieder bei Klient*innen. Warum? Weil bestimmte Menschen in der klassischen, bei uns dominierenden Art von Zusammenarbeit hinten runter fallen oder ungesehen bleiben oder vielfach das, worum es in der Kooperation gehen sollte, überlagert wird von den Aspekten des Menschelns - Dominanzen, Unsicherheiten, Antipathien, Rechthabereien und allerlei andere nette Dinge, die vielen Menschen Teamwork verleiden und ihr den Ruf verleihen, ineffektiv zu sein.

Dabei fallen oft Menschen, die sich ungern in den Vordergrund spielen oder wenig Selbstvertrauen haben, hinten runter. Und oft leider auch Menschen, denen es wirklich um die Sache und nicht um ihre eigene Profilierung geht. Und damit verlieren Teams unglaublich viel an Potential.

Viele Teams fühlen sich an wie Gruppen von Menschen, die zufällig zusammengewürfelt werden. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Gruppe und Team und dann noch einmal einen Unterschied zwischen einem Team, das wie eins arbeitet und einem, das nach Außen Team genannt wird, nach Innen aber Gruppe geblieben ist.

Geht es denn anders? Was ist das denn, 'gute Teamarbeit'? Und woran erkenne ich das? An der Performance? Das hat zum einen damit zu tun, wie Mitarbeiter*innen miteinander klar kommen, wie ihre sozialen Kompetenzen ausgebaut sind und wie es zusammengesetzt sind. Darüber hinaus gibt es aber eine Komponente, die Otto Scharmer als 'from Ego to Eco' beschreiben würde - nämlich ein gemeinsamer kreativer Prozess, in dem Raum ist für ungewöhnliche und komplett neue Ideen, aber auch für die Phasen des Nicht-Wissens. Das funktioniert nur mit Ruhe und vor allem mit einer sehr wichtigen Fähigkeit, die in unseren hektischen Zeiten ziemlich abhanden gekommen ist: Dem Zuhören. Und damit meine ich weder das Ein-Ohr-Zuhören, auch nicht das Zuhören in der Überzeugung, dass ich es selbst doch sowieso besser weiß. Tiefes Zuhören umfasst eine innere, offene und lernbereite Verbindung mit den anderen Personen, in der Klarheit, dass jede/r seine oder ihre eigene Wahrheit und auch Weisheit hat und mein Teil eben nur ein Teil ist, nicht das Ganze.

Wer sich darauf einlässt, in solch ein Zuhören zu kommen, kann die wunderbare Welt des Co-Kreierens neu erleben - wenn durch das Verschmelzen vieler Impulse ein Gesamtwerk wird, das wahrhaft Neues hervorbringt. Ein Teamwork 4.0 eben, wie bei den Delfinen.

Wenn Sie für Ihr Team so etwas entwickeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, Am Jahrestraining 'Team 4.0 - Zusammen können wir Team besser!' teilzunehmen und in Co-Kreation mit vier anderen Teamleiter*innen zu erfahren, wie sich Team anfühlen kann und ihr eigenes Team dabei Schritt für Schritt voranzubringen.



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